© 2006 - 2009 Kerstin Franke by Mühlhausen
Leopardgeckos
Eublepharis macularius
Krankheiten / Vorsorge
- viele Krankheiten treten durch nicht artgerechte Haltung und dem dadurch entstandenen Streß auf, hier sollte man weitesgehend Abhilfe schaffen, dem Tier es nach Einzug so angenehm wie möglich machen
- kauft man ein neues Tier dazu, sollte man es vorerst in Quarantäne setzen und den Kot auf
Parasiten
untersuchen lassen, erst nach einem Negativ kann das Tier zur alten Gruppe
Verletzungen
* diese können durch Beißereien unter Artgenossen auftreten, sowie auch durch Unfälle oder Futtertiere beißen während des Verzehrs im Maulbereich
* sind die Verletzungen kleine und unscheinbar müssen diese nicht behandelt werden
* sind die Verletzungen als offene Wunde erkennbar , sollte diese mit einer handelsüblichen Hautdesinfektionsmittel z. Bsp. 5% Gentianaviolett und einen Wattestäbchen gereinigt werden
* sind die Verletzungen allerdings schon älter und entzündet, sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden, nun ist eine Behandlung mit Antibiotika erforderlich
Schwanz abgefallen
* durch Beißereien kann es bei Jungtieren durchaus zu Schwanzbeißereien kommen und ein Tier verliert ein Stück Schwanz
* da unsere Tiere von Natur aus mit dem Phänomen des Schwanzabwerfens ausgestattet sind, sollte ein Abfallen des Schwanzes kein Problem zeigen
* sollte die Wunde glatt und trocken sein, brauchen wir garnichts machen, nach kürzester Zeit wächst der Schwanz wieder nach und nur erfahrene Leopardgeckohalter können den echten Schwanz von einen Regenerat unterscheiden
Häutungsprobleme
* Häutungsprobleme können unter Umständen auftreten, man sollte es rechtzeitig erkennen und gegenwirken
* die Häutungsreste befinden sich überwiegend zwischen den Krallen, Augen und den Gliedmaßen, werden diese nicht bald entfernt kann es zu Infektion oder Abschnürungen von Körperteilen kommen
* zur Hilfe kann man die alte Haut einweichen, indem man das Tier in eine Kamillosanbad kurzzeitig einweichen lässt oder durch Aufstreichen von Lebertransalbe auf die betroffenen Stellen und anschließend kann man die Haut ebenfalls ablösen
- erfahrungsgemäß - leider- verloren wir schon ein Tier, durch
Sandfressen
an einem
Darmverschluss
,
die Ursache hierfür konnte mir keiner sagen,weder der Tierarzt, noch in bekannten Foren , Symptome waren
* nicht mehr Fressen, kaum agil, bei fortgeschrittener Krankheit wird der Bauch ins Wasser gelegt, sicherlich um eine Linderung zu bewirken
* der Bauch war knüppelhart wie Beton, färbte sich dunkelblau bis schwarz
* der TA hatte Paraffinöleinlauf (max.2cm) verschrieben, sowohl orale Verabreichung des Paraffinöls,dies tätigte ich 2x am Tag, es tat sich garnix ! und das ärgerte mich sehr, dass man hilflos zuschauen muss, wie das Tier stirbt :-(((
nach nochmaliger Rücksprache mit dem TA teilte er mir nur mit, dass man nichts mehr machen könnte,
OP würde er nichtmal die Narkose überstehen- da er noch sehr klein ist
* das Tier hat mit dem harten Bauch noch 6 Tage ausgehalten, dann ist er mit dem Bauch über dem Wassernapf eingeschlafen!
- ein weiteres wichtiges Thema wird immer bei den Reptilien bleiben- die
parasitären Erkrankungen
,
durch Streß wird die Immunität abgebaut und die oftmals physiologisch in der Darmflora angesiedelten
Parasiten können sich schnell vermehren, was bei Nichterkennung bis zum Tod führen kann, ausführ-
liche Tipps zum Thema
Parasitologie >>> hier
Abschließend möchte ich darauf hinweisen, ich übernehme keinerlei Haftung für die von mir aufgestellten Erkenntnisse . Habe es in guten und besten Gewissen niedergeschrieben, bei Fragen und Kritik bitte bei mir in
Meinen Forum
, danke !
Ich bitte die hier aufgeführten Berichte und Fotos nicht zu kopieren oder anderweitig weiter zu verwenden,bei Bedarf vorher unter meiner Mail
teletinie@aol.com
Einverständnis einholen,danke!
^
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