© 2006 - 2009   Kerstin Franke by Mühlhausen
Eublepharis macularius
Zur Einrichtung des Terrarium folgendes:

Beleuchtung während der Aktivphase im Sommer
- 23 W T4 Leuchtstoffröhre (6000K) = 100W Lichtleistung (9-21 Uhr)
- ein Sonnenspot E14 40 W (10-19 Uhr)
- Nachtlicht grün Kathode 32cm = 2W (21-2 Uhr, 4-8 Uhr)
- zur Heizung des mittlereren Teil = Heizkabel 15W im Bodengrund auf Styropor geklebt (9-19 Uhr)

Nach 4 Jahren Erfahrung kann ich sagen, dass ich mit der Heizmatte /-kabel mittig ganz gut gefahren
bin, denn die Tiere genießen die warme Stelle im Terrarium und man sieht sie schon am Tage dort relaxen.Da es dämmerungsaktive Tiere sind, scheuen sie den Lichtstrahl, suchen aber die Wärme, das wäre entweder ein Heizstein oder eine Heizmatte-kabel unter einer bestimmten Stelle.
folgende Temperaturen sollten vorhanden sein :
    
    
       * Lufttemperatur am Tage 26° - 28 ° C , nachts Zimmertemperatur 20 - 22° C  
            
    
     *  Luftfeuchigkeit zwischen 40 - 50%                       


Bodengrund
-  roten Terrariensand 1:2 gemischt Spielsand = terracottafarben Sand, hier braucht man kein
    Lehmpulver, da der Tongehalt des roten Sandes ausreicht, den Sand grabfährig zu machen, nimmt
    man nur roten Sand >> werden leider die Tiere auch rot, durch die Mischung hält sich das in Grenzen !
- nimmt man Spielsand ( ist auch Rundkorn) oder Terrariensand, den bitte mit a 15kg - 1kg Lehmpulver
     untermischen, handelsüblich von Lucky Reptile - Herp pottery (2,5kg Paket)
    >> die Menge des Substrates von der Größe des Terrariums abhängig
   ca. 25-50kg für 100er Terrarium
   ca. 50-75kg für 120er Terrarium
  
Der Bodengrund ist nach wie vor sehr umstritten, der eine schwört auf Spielzeugsand, der andere auf Wüstensand, der nächste sagt Lehm muss rein! Das natürliche Habitat von Leopardgeckos sagt uns nicht Sand, sondern lehmhaltigen festen Boden mit Restfeuchte und sollte noch grabfähig sein.

Bei mir ist der Boden durch das Lehmpulver und Sprühen relativ verkrustet , so dass der gesamte Boden eher verhärtet ist, als weich und habe ihn so manuell stellenweise etwas aufgelockert, spez.in den Ei-
ablagehöhle.
Für die Eiablage bevorzugen die Tiere die Terracottahöhle, dort ist ein eher kühler Platz, welcher von
mir während der Eiablagezeit relativ leicht feucht gehalten wird.
Eine weiter Höhle gibt es ,eine Plastikdose gefüllt mit schwarzen Desertsand und Abdeckung einer Schieferplatte unter dem Sonnenspot. Da diese Höhle eher warm ist, wird diese gerne zum Relaxen
und Verdauen von den Tieren aufgesucht.
Es werden beide Höhlen gleich aufgesucht und will damit sagen, es sollte in jedem Terrarium eine warme und eine kühle Höhle angeboten werden.
Haltung im Terrarium
Warme Stellen im Terrarium, mittig unter den Steinen - Heizmatte, hinten s.1.Bild
Dekoration

- Terrarienhintergrund/ Felsenwand selbst gebaut aus Styropor, leider habe ich es nicht dokumentiert, da ich es erstmal probieren wollte und hat geklappt - zum Glück :-)), kurzer Abriss :
* Styroporplatte 4cm stark, mit einen scharfkantigen Löffel Dellen reingekratzt, mit Styroporkleber Stücken aufgeklebt und der Phantasie freien Lauf lassen, Felsenvorsprünge wurden extra mit Nägeln von innen fixiert, danach alles gut abtrocknen lassen
* andere Möglichkeit das Styropor zu bearbeiten, wäre mit Heißluftfön
* nun wird das ganze 3 x gestrichen, hierfür einfache Wohnraumfarbe  mit feinen Sand gemischt, so dass es ein dicken Brei gibt, farblich abtönen je nach Geschmack, beim letzten Anstrich nochmal 1mm gekörnten Sand darauf streuen, noch besser die letzte Schicht Holzleim und darauf Sand werfen !
* zum Abschluss nach Abtrocknen wird es mit Capaplex glasiert, von hinten und vorne, das 2-3 mal, alternativ geht auch Epoxydharz, nur dieser stinkt und lässt sich nicht so gut streichen , wie Capaplex
* nach Abtrocknen sollte nun das Teil ausgehärtet sein und einbaufähig
-->> bitte vorher überlegen, wie ihr das Teil in das Terrarium bekommt, ich musste mir das Terrarium darum bauen lassen, auch eine Möglichkeit, aber man kann es auch zweiteilen und dann innen verkleben!
-->> siehe hier, Dokumentation eines Rückwandbau´s

- Dekoration Korkäste und Korkhöhle
- eine Terracotta-Höhle, da feuchtigkeitsspeichernd und abgebend, wird mit am liebsten aufgesucht, meist sitzen sie allesamt darin
- passend einen Terracotta-Trinknapf
- echte Pflanzen, Sukkulenten, welche sich bislang ganz gut gehalten haben. werden einmal die Woche gegossen, 3x die Woche wird komplett gesprüht

Terrarium

Für die Haltung der Leopardgeckos gibt es in Deutschland Mindesthaltungsrichtlinien, welche folgende Abmaße für ein Pärchen verlangen, KRL = Körper-Rumpf-Länge
                 
                      4 KRL   x  3 KRL  x  2 KRL
                     (Länge)       (Tiefe)    (Höhe)

das wäre z.Bsp. bei einem ausgewachsenen Leopardgecko mit angenommen 15cm KRL  =
ein Terrariummaß von 60 cm x   45cm  x 30cm.
Dieses Maß kann man nur als Minimum bezeichnen und nicht als empfehlenswert.
Für eine Leopardgecko Einzeltier (nicht unbedingt empfohlen) sollte es mindestens ein 80cm Terrarium sein, bei einer Gruppe (empfehlenswert) von 1,2 - 1,3 Tieren entsprechend mehr -
ein   100cm oder 120cm Standartterrarium .
Für heranwachsende Jungtiere kann man noch entsprechend kleinere Terrarien verwenden, je nach Anzahl und Alter/Größe der Tiere.   
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Leopardgeckos
Leos in der kühlen Höhle
Versteck in einer Korkhöhle
Yello+Nominat a.d.Felsenwand
hier die Schale mit den
schwarzen Desertsand abgedeckt mit einer Schiefertafel
18-02-09Gesamtansicht-gr-vk
13-09-09Gesamtansichtvk
Panoramaterrarium 100 x 50 x 60 cm                        Terrarium 130 x 90 x 70cm
Das erste Terrarium was ihr euch für den neuerworbenen Pflegling anschaffen müsst, ist ein
       
Q U A R A N T Ä N E B E C K E N
        - ein Glasbecken (kann auch Aquarium sein) mit Zeitung oder Küchenpapier ausgelegt
        - Dekoration Papprollen (von WC-Papier oder Küchenrollen)
        - ein Wassergefäß
        - Beleuchtung

Hier wird das Tier zunächst beobachtet , der Kot wird zur parasitolog. Untersuchung zum TA gebracht !
Ist dieser Kot in Ordnung sollte man nach 14 Tage nochmals wiederholen und diesen untersuchen lassen.
Sind dann beiden Proben clean gewesen, praktisch negativ, so kann das Tier in das Stammterrarium gesetzt werden.
Grund dafür: >> sollte das Tier Parasiten haben, wird das Stammterrarium und evtl. Mitbewohner infiziert !
                  Durch diese Maßnahme schützt du deinen Bestand und sparst dir viel Arbeit, falls das Tier
                  infiziert sein sollte !
Abschließend möchte ich darauf hinweisen, ich übernehme keinerlei Haftung für die von mir aufgestellten Erkenntnisse . Habe es in guten und besten Gewissen niedergeschrieben,  bei Fragen und Kritik
bitte bei mir in Meinen Forum , danke !
Ich bitte die hier aufgeführten Berichte und Fotos nicht zu kopieren oder anderweitig weiter zu verwenden,bei Bedarf vorher unter meiner Mail teletinie@aol.com Einverständnis einholen,danke!
Kunststoffschale mit schwarzen Desertsand
warme Stellen im Terrarium
links kühle Terracottahöhlen

unbeheizte Terracottahöhle wird
feucht gehalten,unterm Wassernapf u.kühle Höhle oft Eiablagen
 
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