© 2006 - 2009  Kerstin Franke by Mühlhausen
Zwergbartagamen
Pogona henrylawsoni
Geschlechtsreife / Fortpflanzung - Paarung
Männchen Klaus
Männchen
männliche Femoralporen
1,0  Pogona henrylawsoni - Männchen  
Die Zwergbartagamen werden im Alter von 9 - 12 Monaten geschlechtsreif, dabei  kann man schon äußerlich die Merkmale erkennen. Im Gegensatz zu anderen Gattungsarten der Pogona ist es bei den P.henrylawsoni so, dass das
Weibchen definitiv größer und kräftiger ist , als das Männchen. Schon von klein auf kann man bei einem Gelege beobachten, dass die Weibchen kräftiger sind und schneller wachsen, praktisch immer eine Nase voraus gegenüber ihren männlichen Geschwistern.Nur mit Sicherheit kann man es im Jungtieralter nicht sagen, nur vermuten. Es gibt Experten,die das Geschlecht nach Schlupf schon erkennen können, wofür mir aber im Moment noch die Erfahrung dazu fehlt. In der Regel erkennt man bei den subadulten Tieren ab 6.-9. Monat das Geschlecht,folgende Unterschiede sind zwischen Männchen und Weibchen erkennbar.

Um  das Geschlecht zu bestimmen, nehmen wir das Tier auf die Hand und biegen vorsichtig den Schwanz nach oben oder seitlich nach hinten. Schaut man dann auf die Schwanzwurzel - von der Kloake in Richtung Schwanz-Spitze, sind die Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen deutlich zu erkennen.
Bei den Weibchen befindet sich in der Mitte der Schwanzwurzel eine Erhebung  trapezförmigen wie eine Beule, dagegen bei dem Männchen sind ausgeprägt die Hemipenistaschen- also zwei parallele Erhebungen sichtbar.
0,1 Pogona henrylawsoni - Weibchen 
Geschlechtsreife 
Haben die Zwergbartagamen ihre Geschlechtsreife im Alter von 9 - 12 Monaten erreicht, sind schon die ersten Paarungsversuche zu beobachten.
Dies wurde signalisiert
     -   durch heftiges Nicken des Männchens, wobei er sich aufstellte und ziemlich groß zeigte
     -  das  Erwidern des Signals mit Winken von dem Weibchen, wobei das Weibchen
        ganz langsame Armdrehungen des Vorderarms machte, was auch mal abwechselnd rechts-links
        sein kann
     -->> daraufhin rennt das Männchen hinter dem Weibchen hinterher, zwischendurch kann immer
             mal wieder Nicken des Männchens und Winken des Weibchens kommen,
     -->> nun stürzt sich das Männchen impulsiv auf das Weibchen und fixiert es mit einen Nackenbiss,
            was meist seitlich bei den Zwergbartagamen an den Backentaschen angesetzt wird
     -->> das Weibchen hebt nun ihren Schwanz, oder das Männchen dreht das Weibchen so,
           dass es den Hemipenis in die Kloake des Weibchens einführen kann
     -->> dieser Vorgang dauert nur kurze Zeit von wenigen Sekunden
     -->> mag das Weibchen gerade nicht so mögen, schleicht sie bei solchen  
           Annährungsversuchen des Partners wie "PaulchenPanther" durch das Terrarium
            und zeigt durch die Abwehrhaltung ihr Desinteresse
WICHTIG ist deshalb die Gruppenhaltung, dass sich das Männchen gerade in der Saison nicht nur auf das eine
            Weibchen versteifen kann. praktisch eine Entlastung des einzelnen Weibchens. Eine 1,2 bis 1,4 Haltung
            ist von Vorteil.            
       
Männchen und Weibchen
Weibchen Holly
weibliche Femoralporen
Femoralporen von Weibchen Holly
Fortpflanzung - die Paarung   
Paarung
Paarung
Paarung
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16-11-06-Klaus_schnauze_nahvk

Abschließend möchte ich darauf hinweisen, ich übernehme keinerlei Haftung für die von mir aufgestellten Erkenntnisse.Habe es in guten und besten Gewissen niedergeschrieben, bei Fragen und Kritik bitte bei mir in Meinen Forum melden , danke !
Ich bitte die hier aufgeführten Berichte und Fotos nicht zu kopieren oder anderweitig weiter zu verwenden,bei Bedarf vorher unter meiner Mail teletinie@aol.com Einverständnis einholen,danke!
 
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