© 2006 - 2009  Kerstin Franke by Mühlhausen
Zwergbartagamen
Pogona henrylawsoni
Die Größe ist  KRL ca. 13cm , dazu kommt nocheinmal die Schwanzlänge von ca. 15cm, man kann in der Regel davon ausgehen, dass sie eine Gesamtlänge von 25 - max. 30cm haben.

Von der Färbung können auch die Zwergbartagamen sehr variabel sein von normalen Wildfarbe übergehend bis zu den derzeit berüchtigten Farbformen gelb- rot- weiß, ist auch ihre Art vertreten,
aber nehmen noch in ihrer Art derzeit einen geringen Marktanteil ein .

Das Männchen ist bei den Zwergbartagamen definitiv das kleinere Tier, meist 2-3cm kürzer als das Weibchen.

Im Gegensatz zu den großen Bartagamen können die kleinen ihrer Art ihren Bart nicht so schön ausgeprägt aufstellen, auch die Farbgebung während des Imponierverhaltens des männlichen Tieres ist nicht so auffällig.

Einige Unterschiede ausser die Größe ist bei der Art Pogona henrylawsoni schon erwähnenswert, sie haben einen runden Kopf, weniger Bestachelung am Körper und die Ohröffnungen sind oval.

Die Jungtiere , welche schlüpfen sind ca. nur halb so groß und gewichtig, wie die der P.vitticeps !
Bei Jungtieren erkennt man auch die P.henrylawsoni an der typisch orang gefärbten Mundschleimhaut.
Vergesellschaftung -->> die Zwergbartagamen kann man mit der eigenen Art sehr gut vergesell-
                                   schaften, allerdings von anderen Arten ist prinzipiell in unseren relativ
                                   kleinen Terrarien abzuraten

                             -->> weiterhin sollte die
Zwergbartagame in Gruppe gepflegt werden, ent-
                                  weder als Pärchen 1,1 oder als Gruppe mit 1,2 - 1,3 Tieren , da ich das
                                  wilde Paarungsverhalten von unseren Klaus miterleben durfte , kann ich
                                  eigentlich nur zu einer Gruppe ab 2 Weibchen raten, schon alleine deshalb,
                                  um das einzelne Weibchen zu entlasten oder 2- 4 Weibchen ohne Männchen

                             -->> eine
Einzelhaltung ist auch möglich, wovon ich persönlich weniger über-
                                   zeugt bin und eher abrate, denn meine 3 Zwergbartagamen verstehen
                                   sich sehr gut und konnte bisher noch keine Streitereien feststellen,
                                   finde sogar die Aufzucht in Gemeinschaft sehr wichtig, damit die Tiere
                                   lernen sich in Gruppe anzupassen und sich durchsetzen zu können,
                                   sie bekommen dabei mehr Lebensinhalt, als bei einer Alleinhaltung,
                                   dazu kommt, es ist schön anzuschauen, wie sie miteinander leben
Verhalten /Lebensweise

Verhalten   -->> das Nicken ist ein Zeichen von dem Männchen , welches sein Revier damit geltend
                      machen möchte, sowie ein Ritual vor der Paarung
                -->> das Armrudern ist ebenfalls ein Revierverhalten , was meist vom Chef  - dem
                      Männchen kommt, kann aber unter Umständen auch vom Weibchen kommen
                -->> wenn das hefige Nicken mit einen Umkreisen des Weibchens zusammen auftritt,
                      und diese das Nicken & Winken wiederholt,
                      dann kann man von einen Paarungsverhalten ausgehen, danach kommt der soge-
                      nannte Biß in Nacken oder oftmals seitlich in den Kopf
                -->> das Lecken oder Aufnehmen von Gerüchen durch die Zunge kann oft von den
                      Zwergbartagamen beobachtet werden - wie fast von allen Agamenarten,
                      wenn das Revier neu ist , um so mehr,sogar Artgenossen aus dem Terrarium
                      werden angeleckt - Grund hierfür ist nicht nur das Markieren, sondern vorrangig
                      das Riechen, sie nehmen mit der Zunge Gerüche auf und können sie durch das
                      Jacobsche Organ , welches oberhalb des Kiefers liegt , wahrnehmen
16-11-06-Holly_ast-vk
Pärchen Zwergbartagamen
Kopf einer Zwergbartagame
frischer Schlüpfling einer Zwergbartagamen
Zutraulichkeit -->> die Zwergbartagame ist ein sehr zutrauliches Tier, weder aggressiv noch scheu
                            und kann in der Hinsicht jeden Neueinsteiger zu diesem Tier raten, da ihr
                            Verhalten gegenüber ihren Pfleger absolut zutraulich ist, so dass die Pflege ge-
                             radezu einfach und liebenswert ist

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drei Jungtiere beieinander
4 Jungtiere a 4 Wochen alt
Babys baden
4 subadulte Tiere
Paarung der Zwergbartagamen
Abschließend möchte ich darauf hinweisen, ich übernehme keinerlei Haftung für die von mir aufgestellten Erkenntnisse.Habe es in guten und besten Gewissen niedergeschrieben, 
bei Fragen und Kritik bitte bei mir in Meinen Forum melden , danke !
Ich bitte die hier aufgeführten Berichte und Fotos nicht zu kopieren oder anderweitig weiter zu verwenden,bei Bedarf vorher unter meiner Mail teletinie@aol.com Einverständnis einholen,danke!
 
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