© 2006 - 2009   Kerstin Franke by Mühlhausen
Abschließend möchte ich darauf hinweisen, ich übernehme keinerlei Haftung für die von mir aufgestellten Erkenntnisse . Habe es in guten und besten Gewissen niedergeschrieben,  bei Fragen und Kritik
bitte bei mir in Meinen Forum , danke !
Ich bitte die hier aufgeführten Berichte und Fotos nicht zu kopieren oder anderweitig weiter zu verwenden,bei Bedarf vorher unter meiner Mail teletinie@aol.com Einverständnis einholen,danke!
Eublepharis macularius
AQUARIENMETHODE ->>
eine löchrige Schale wird mit
Zeitigunssubstrat in einen Inkubator
gestellt - mit Deckel schräg,
wo die Wärme  mittels einen
Thermostatheizer in Wasser
von unten kommt
FLÄCHENBRÜTER->>
eine feste Schale ohne Löcher wird mit Zeitigunssubstrat, z. Bsp. Tupperdose , in einen Inkubator gestellt, wo die Wärme mittels Thermostat-Heizkabel oder -matte von oben (Deckel des Inkubators ) kommt
Trächtigkeit / Eiablage / Inkubation
Folgender Ablauf der Inkubation:

- die Eier werden vorsichtig aus dem Terrariensubstrat ausgegraben, ist die Zeit der Eiablage schon einige Stunden her, ist es günstig die Eier zu markieren, d.h. mit einen Punkt die obere Seite - damit man das Ei wieder richtig in der Schale positionieren kann
-  man nehme einen Zeitigungsbehälter, dieser sollte je nach Inkubationsmethode löchrig oder fest verschlossen sein
Inkubator-Aquarienmethode
schräger Deckel im Inkubator
Selbstbau von einen Inkubator - eine Styroporbox mit eingeklebten Klarsichtdeckel, eine  Heizmatte - diese mittels Thermostat geregelt
EIABLAGE 

Ist der Zeitpunkt gekommen, sucht sich das Weibchen einen geeigneten Eiablageplatz. Hierfür hatte ich eigens eine Schale mit Substrat und eine Schieferplatte darüber ins Terrarium gebracht. Allerdings wurde diese zwar täglich und viel zum Relaxen genutzt, aber keiner meiner  3 Weibchen hat ihre Eier hineingelegt. Ablageplätze waren im Sand , meistens in der Höhle, einmal neben der Pflanze , dort wo der Sand locker und gelegentlich leicht angefeuchtet wird.
Die Eiablage selbst geht relativ schnell und unkompliziert von statten, nachdem das Weibchen einen Platz gefunden hat, wird die Eigrube gegraben, die Eier/oder auch Ei abgelegt und wieder die Stelle verschlossen.
TRÄCHTIGKEIT 

Nachdem eine Paarung erfolgreich verlaufen ist, setzt das Weibchen innerhalb der nächsten 20 - 25 Tage Eier an, 1 - 2 Stück an der Zahl. Diesen Verlauf kann man beim genauen Beobachten des Weibchens gut verfolgen
- es gewinnt an Umfang
- beim genaueren Betrachten des Bauches sind die Eier zu sehen
- das Weibchen hat gesteigerten Appetit, sogar Heißhunger, jedoch kurz vor der Ablage wird meistens das Fressen eingestellt - Ursache ist der volle Bauch drückt auf Magen-Darm-Trakt.
Ein geschlechtsreifes Weibchen kann auch ohne Verpaarung /Befruchtung Eier ablegen, dann sind
diese nicht befruchtet.
INKUBATION 

Durch regelmäßige Pflegearbeiten ist dem Halter schnell bewußt, wann die Eiablage erfolgt ist. Nun sollte man die Eier schnellst möglich in den Inkubator bringen, im Terrarium wäre das Klima definitiv zu trocken und die Eier würden bald einfallen.
Selbstbau von einen Inkubator - eine Klarsicht-Transportbox, ein Aquarien-Thermostatheizer, ein Lochblech auf der die geöffneten Zeitigungsbehälter stehen
Selbstbau-Inkubator
mit obenliegender Heizmatte und Steckerthermostat
großer Platz für viele Eier
20-06-06-Selbstbau-Styrobox-Inkubtor_ganzenvk
^
frisch abgelegte Leopardgecko-Eier
Breite der Eier
Länge der Eier
..im Inkubator
Leopardgeckos
Eiablage-Hoehle
High Yellow bei Eiablage
frisch abgelegte Eier
Eier werden verbuddelt
trächtiges Weibchen
deutlich erkennbar - die Eier
UMLUFTBRÜTER->>
optisch wie ein kleiner Kühlschrank, hier ist z.Bsp.
der Nursery II von Lucky Reptile
durch ein Motor werden die Tem-
peraturen im Bereich von 5°C bis
über 30°C durch Umluft reguliert, durch einfache Einstellung kann man die Temp.festlegen
Inkubator-nursery-vk
Inkubator-geschlossen
Inkubator-offen
Fertigprodukt von Lucky Reptiles - der Nursery II, Preis ca. 150,- Euro
schönes Design, funktioniert auch gut, Nachteil, die Temperaturen liegen meist
2°C niedriger im Inkubator , wie angezeigt, aber darauf kann man sich einstellen, die Dosen sollten hier verschlossen sein, max. kleine Löcher
BRUTBEHÄLTNISSE / BRUTSUBSTRATE  ->>
Plastikdosen geschlossen

Plastikdosen geschlossen

geschlossene Dosen

geschlossene Dosen

SIM Container

SIM Container

S.I.M.Container seitlich

S.I.M.Container seitlich

Vermiculite

Vermiculite

Hatch-rite

Hatch-rite

Hatch-rite-nah

Hatch-rite-nah

- in den Zeitigungsbehälter gebe ich Brutsubstrat ein, dazu eignet sich am besten Perlite oder Vermiculite oder das neue Hatch-rite (s.Foto), das ist eine Perlite-Mischung und bekommt man fix und fertig angefeuchtet zu kaufen, nur in Dose schütten-fertig !
- diese speziellen Substrate sind stark feuchtigkeitsspeichernd und man kann somit das Risiko einer Schimmelbildung vermeiden
- das Substrat Vermiculite oder Perlite wird  z.Bsp. 1:1 mit Wasser gemischt, dann sollte es die richtige Konsistenz haben- nie nass- nur feucht !
- seit 2011 inkubiere ich im S.I.M.Container, eine saubere Sache und mit sehr guter Schlupfrate, kann ich
    nur empfehlen - hier wird sehr feuchtes Brutsubstrat im unteren Bereich des S.I.M. gegeben oder auch
    nur Wasser, darüber das Gitter mit den Eiern, PERFEKT !
- nun kann der Zeitigungsbehälter in den Inkubator gestellt werden
- je nach gewünschtem Geschlecht wird die Temperatur zwischen 25°C und 32°C eingestellt,
   >> zwischen 26°C - 27°C schlüpfen nur Weibchen /Inkubationszeit über 60 Tage
   >> von 28°C-30°kommt ein Verhältnis von 50:50 Männchen : Weibchen/Inkubationszeit
        bei 50-60 Tagen
   >> bei 30°-31° werden nur Männchen /Inkubationszeit unter 50 Tagen
   >> 31°-32°C werden Weibchen - oftmals sehr hübsch, leider sind diese Weibchen zur Zucht
     meist weniger verwendbar , da sie nicht paarungswillig wären (ob Gerücht oder Fakt, kann ich leider
     hier nicht belegen)
>> jedoch Tatsache ist, das Geschlecht kann definitiv erst nach ca. 6 Monaten bestimmt werden !
Meine eigenen Erfahrungen sind , dass die TAGA sicher bei präzisen Inkubationstemperaturen stimmen
mag, allerdings mit den handelsüblichen Inkubatoren ist es nicht möglich, diese so korrekt einzustellen, dass sie unter oder über die Temperatur kommen. Heizelement heizen immer noch nach und umgekehrt brauchen sie ihre Zeit , um wieder aufzuheizen, das ist der Punkt, wo ungenaue Temperaturen entstehen können. Darum sage ich immer zu meinen Kunden, Geschlecht möglich, aber ohne GARANTIE !

- je nach Temperatur schlüpfen die kleinen Leos nach 40 - 70 Tagen

frische Schlüpflinge :

 
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